Nachbetrachtung des THEATERTREFFS mit Alexander Merzyn am 17.12.2018

Der THEATERTREFF am 17. November wurde trotz der Vorweihnachtszeit von so vielen Theaterfreunden besucht, dass die Stühle im Foyer der Kammerbühne nicht ausreichten und einige Besucher stehend dem interessanten Gespräch der Moderatorin Gabi Grube mit dem kommissarischen Generaldirektor Alexander Merzyn verfolgten.

Nach der Begrüßung des Publikums informierte Gabi Grube über die am 24.11.2018 vorgenommene Auszeichnung an Jörg Rohde, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e.V., mit der Ehrenmedaille der Stadt Cottbus. Die Moderatorin und das Publikum gratulierten mit einem herzlichen Applaus dem Ausgezeichneten.

Dann wurde der Gast des Abends, Alexander Merzyn, ebenfalls mit einem herzlichen Applaus von den Theaterfreunden begrüßt.

Bereits vor dem Beginn der Veranstaltung gab es im Publikum lebhafte Gespräche und Mutmaßungen zum Stand der Bewerbungen für die ausgeschriebenen Stellen des Intendanten und des Generalmusikdirektors. Viele hofften, am Abend aufklärende Informationen zu den Personalien zu erhalten.

Doch bevor dieses Thema eine Rolle spielte, erfuhren die Zuhörer interessante Details zur Familie Merzyn, die berufliche Entwicklung vom Cellisten zum Dirigenten und zu den bisherigen Wirkungsstätten von Alexander Merzyn.

Ida Kretzschmar von der Lausitzer Rundschau hat als treue Begleiterin der THEATERTREFFS einen interessanten und ausführlichen Artikel geschrieben, der am 19.12.2018 in der Lausitzer Rundschau veröffentlicht wurde und der unter nachfolgendem Link gelesen werden kann.

 

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/alexander-merzyn-spricht-ueber-ansprueche-an-einen-generalmusikdirektor_aid-35134125

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS mit Dr. Rene Serge Mund am 19.11.2018

Der Gast des THEATERTREFFS am 19. November lockte viele Theaterfreunde in die Kammerbühne, so dass der Moderator Hellmuth Henneberg 110 Besucher im voll besetzten Foyer begrüßen konnte. 
Ebenso herzlich bergrüßten dann die Gäste den Intendanten und Geschäftsführenden Direktor des Staatstheaters Cottbus, Dr. René Sege Mund.

Zum wiederholten Mal arbeitet Dr. René Serge Mund nun am Cottbuser Theater, in jeweils verschiedenen Situationen und Zeiten. Das erste Mal kam er zusammen mit Christoph Schroth, das zweite Mal nach dem Weggang des Geschäftsführenden Direktors Steffen Rohr.

Was lässt ihn nicht los vom Cottbuser Theater und wer ist dieser Mensch hinter diesen verantwortungsvollen Positionen? 

Der Moderator Henneberg fragt zuerst Dr. Serge Mund nach seiner Kindheit in seinem Geburtsland Malta und warum und wann er nach Deutschland gekommen ist. Sehr kurzweilig und interessant werden auch die Episoden aus seiner Studien- und Berufszeit geschildert sowie der Grund seiner Übersiedlung nach Deutschland. Besonders gespannt waren natürlich die Besucher des THEATERTREFFS auf die Informationen zur gegenwärtigen Situation im Theater und besonders zu den Bewerbungen für die Positionen des Generalmusikdirektors und des Intendanten.

 

Umfassende inhaltliche Informationen zu diesem THEATERTREFF können Sie über den nachfolgenden Link aus dem Artikel in der Lausitzer Rundschau von Ida Kretzschmar entnehmen.

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/kultur/wie-weiter-am-cottbuser-staatstheater_aid-34599979

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS mit Dirk Neumann am 15.10.2018

Zum zweiten THEATERTREFF der neuen Saison am 15. Oktober begrüßte Moderator Hellmuth Henneberg den Ballettdirektor, Ballettmeister und Choreograf des Staatstheaters Cottbus, Dirk Neumann. 
Die 101 Gäste, die zum THEATERTREFF gekommen waren, begrüßten Dirk Neumann mit herzlichem Applaus. Viele waren noch begeistert von dem neuen Tanzstück der Ballettcompagnie ALICE IM WUNDERLAND, das am 22. September eine vom Publikum bejubelte Premiere gefeiert hatte.

Moderator Hellmut Henneberg animiert Dirk Neumann, seinen Werdegang zum Ballettztänzer und bis zum Ballettdirektor zu erzählen. Unerwartet für die Gäste war der Grund für die Berufsorientierung zum Ballett. Der erstklassige Showtanz des Fernsehballetts in der Sendung "Ein Kessel Buntes" weckte bei ihm den Berufswunsch zum Tanz und zum Ballett. Schon mit 14 Jahren begann er mit der Ausbildung an der Fachschule für Tanz in Leipzig.

 

2005 erhielt Dirk Neumann ein Engagement als Tänzer am Staatstheater in Cottbus, dann wird er bald Ballettmeister.

 

Weitere inhaltliche Informationen zu diesem THEATERTREFF können Sie über den nachfolgenden Link aus dem Artikel in der Lausitzer Rundschau von Ida Kretzschmar entnehmen.

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/theatertreff-mit-ballettdirektor-dirk-neumann-in-cottbus_aid-33727099 

 

 

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS mit Hinrich Enderlein am 17.09.2018

 Zum ersten THEATERTREFF der neuen Saison am 17. September begrüßte Moderator Hellmuth Henneberg den früheren Brandenburgischen Minister Hinrich Enderlein.Hinrich Enderlein (FDP) war in der ersten Brandenburgischen Regierung von 1990 bis 1994 für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg zuständig und in dieser Funktion maßgeblich an der Umwandlung des Theaters zum „Staatstheater“ wie auch an der Gründung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus 1990/1991 beteiligt.

Der Verein der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e.V. hat Herrn Enderlein ganz bewusst im Jahr des 110. Geburtstages des Staatstheaters Cottbus eingeladen, da er über mehrere Jahre als Minister für Wissenschaft und Kultur das Theater in besonderer Weise zusammen mit den damaligen Intendanten Johannes Steurich und Christoph Schroth geprägt hat.

 

In gewohnter lockerer Art und Weise plauderte der Moderator Hellmuth Henneberg im gut gefüllten Foyer der Kammerbühne mit seinem Gast über dessen Weg in das Land Brandenburg, über die Tätigkeit als Minister und natürlich über sein Wirken bei der Umgestaltung des Theaters in Cottbus zum Staatstheater.


Auch aktuell ist Herr Enderlein gesellschaftlich noch sehr aktiv, so z.B. als Vorsitzender des Brandenburgischen Kulturbundes, des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburg (Ehrenvorsitzender), des Trägervereins des Kleistmuseums in Frankfurt (Oder). Er gehört seit 1999 dem Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an.

 

Gern denkt Herr Enderlein an die Aufbruchstimmung, die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Kabinett von Manfred Stolpe und an die vielfältigen spannenden Aufgaben in den Bereichen Wissenschaft und Kultur zurück.

 

Mit bemerkenswerter Genauigkeit und mit großem Detailwissen berichtete er von seinen Theaterbesuchen in Cottbus, den interessanten Gesprächen mit dem damaligen Intendanten Steurich, den er als hochmotivierten Theaterfachmann schätzen lernte, und den künstlerisch hochwertigen Inszenierungen der Sparten, die er sich angesehen hatte.
Die Frage des Moderators, ob es im Kabinett schwierig war, den Weg für das Theater Cottbus zu einem Staatstheater zu ebnen, beantwortete er sofort mit klaren Worten – „Es war nicht schwer, denn die Mitglieder der Landesregierung schätzten die Leistungen aller Sparten sehr hoch ein, ebenso das Engagement der Leitung des Hauses. Kein anderes Theater im Land Brandenburg konnte ähnliche Kompetenzen und schon gar nicht solch ein historisch wertvolles Gebäude und dazu vor kurzem rekonstruiert, als Spielstätte vorweisen. Somit war das Cottbuser Theater als Staatstheater des Landes Brandenburg gesetzt“.

 

Noch heute denkt der ehemalige Kulturminister mit Wehmut an das Gespräch mit Herrn Steurich, in dem er ihm sagen musste, dass die Stelle des Intendanten neu ausgeschrieben wird.
Umso glücklicher war Herr Enderlein 1992 darüber, dass Christoph Schroth als Intendant für Cottbus zusagte. Mit Dr. René Serge Mund konnte dem neuen Intendanten ein erfahrener Theaterkenner als Geschäftsführender Direktor an die Seite gestellt werden.
Durch den Status eines Staatstheaters und der Hauptfinanzierung durch das Land Brandenburg sowie die ergänzende Finanzierung durch die Stadt Cottbus in Verbindung mit der neuen personellen Leitung war eine zukunftsorientierte und finanziell gesicherte Zukunft des Theaters in Cottbus gewährleistet.

 

Hinrich Enderlein stellte in seinen weiteren Aussagen die Gründung der Brandenburgischen Kulturstiftung im Jahr 2004 als ein sehr wichtiges Ereignis für eine langfristige und sichere Finanzierung des Staatstheater Cottbus dar. Ob es richtig war, auch das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in diese Stiftung zu integrieren, stelle er infrage.

 

Auch die Frage aus dem Publikum nach der Zukunft des Cottbuser Theaters beantwortete er mit Optimismus und der Überzeugung, dass es das Staatstheater Cottbus mit den vier Sparten und seinem künstlerischen Niveau noch ohne jeden Zweifel weiter geben werde.

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS Henneberg trifft Henneberg am 28.05.2018

Der Moderator Hellmuth Henneberg  und der Sänger Christian Henneberg sind nicht verwandt, auch wenn beider Väter in Dresden Theatergeschichte geschrieben haben. Der Vater des Journalisten, Gerd Michael Henneberg, als Regisseur und Intendant, der Vater des Sängers, Kammersänger Prof. Matthias Henneberg, als Solist der Semperoper und als Lehrender an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

 

Der Abend im vollbesetzten Foyer der Kammerbühne brachte für die interessierten Besucher viel Neues zum erfolgreichen Bariton Christian Henneberg, der zuletzt eine Glanzrolle in der Hauptpartie in Mozarts "Don Giovanni" hatte.

 

In der Lausitzer Rundschau vom 29.05.2018 ist ein Artikel über diesen Thetaretreff von Ulrike Elsner veröffentlicht.

Dieser Artikel kann über die nachfolgende Verlinkung geöffnet werden.

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/kultur/bariton-christian-henneberg-beim-theatertreff-zu-gast_aid-23122299

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS mit Opernchorsängern am 19.03.2018

Die Gäste des Theatertreffs hatten noch das wunderbare Erlebnis vom Dezember in Erinnerung. Es war die Aufführung WINTERZAUBER ZUM FEST, als Solisten, Opernchor und Singakademie Cottbus nicht nur ein wunderbares Programm boten, sondern gemeinsam mit dem Publikum im vollbesetzten Theater sangen. 

Worin besteht das Geheimnis gemeinsamen Singens, worin der Reiz des Chorgesangs? Ist es Zufall, dass dem Cottbuser Opernchor neben großer Ausstrahlung und Homogenität immer wieder auch enorme Spielfreude bescheinigt wird? Antwort auf diese und andere Fragen gaben am 19. März zwei Sänger, die mittlerweile seit vielen Jahren und immer noch gern im Opernchor singen: Beate Dittmann-Apel und Ingolf Czerny. Moderatorin Gabi Grube, selbst auch Laienchorsängerin, befragt sie beide nachdem sie den Überraschungsgast des Abernds begrüßte. Für die Mitglieder des Theatervereins ein bekanntes Gesicht - Wolfgang Musiolik. Er war von 1967 bis 2001 am Cottbuser Theater als Opernchorsänger engagiert, hat das Theater hier mittlerweile 50 Jahre aufmerksam begleitet - bis heute mit Premieren-Anrecht - und vier Chorleiter in Cottbus erlebt und ist (natürlich) im Theaterverein Mitglied.

 

Egal, ob die von den aktiven Opernchorsängern oder dem Pensionär vorgetragenen Beweggründe für Ihre berufliche Tätigkeit im Theater und die vielen Anekdoten aus dem Berufsleben, für die Zuhörer war zu spüren, dass alle drei mit viel Freude, Zufriedenheit und Hingabe als Opernsänger tätig sind bzw. waren. 

 

Ab diesem Theatertreff gibt es etwas Neues, das aus einem Vorschlag der Mitgliederversammlung 2017 resultiert. Da für die Theatertreffs kein Eintritt verlangt wird, gibt es ab sofort für die Besucher die Möglichkeit, eine Geldspende für den "Spendierten Platz" des Staatstheaters in die dafür aufgestellte Spendenbox zu geben. 

Diese Spenden dienen dazu, Menschen in der Advents- und Weihnachtszeit ins Theater zu bringen, die wegen finanzieller oder kultureller Barrieren keine Möglichkeit haben, Konzerte und Aufführungen zu besuchen. 

 

 

 

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS mit Gunnar Golkowski am 19.02.2018

Mit der Veranstaltung im Februar begann eine neue Etappe der bei unseren Mitgliedern und weiteren Theaterbegeisterten so geschätzten THEATERTREFFS.
So konnte der Vorsitzende des Vereins, Jörg Rohde, in seiner Begrüßung im vollbesetzten Foyer der Kammerbühne bekanntgeben, dass Hellmuth Henneberg, Redaktionsleiter MAGAZINE im rbb-Studio Cottbus, als weiterer Moderator für die Veranstaltungsreihe THEATERTREFF des Vereins der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e.V.  gewonnen werden konnte.

Abwechselnd mit Gabi Grube werden sich die beiden die Moderation der zukünftigen THEATERTREFFS teilen. Damit wird es wieder möglich - so wie von den Fans der THEATERTREFFS gewünscht - fast jeden Monat einen THEATERTREFF stattfinden zu lassen. Organisatorische und inhaltliche Unterstützung für die beiden Moderatoren gibt die engagierte Mitarbeiterin des Staatstheaters Cottbus, Birgit Mache.

 

Der Gast bei Hellmuth Henneberg am 19. Februar war der beliebte Schauspieler Gunnar Golkowski, der von den Besuchern mit herzlichem Applaus empfangen wurde. 

Im lockeren und zugleich emotionsreichen Gespräch zwischen Moderator und Schauspieler erfuhren die gespannt zuhörenden Gäste von der beruflichen Entwicklung des jungen  Darstellers, der nunmehr seit fast 16 Jahren im Schauspielensemble des Staatstheaters Cottbus beheimatet ist. 

 

Der in Bergisch-Gladbach geborene Schauspieler kam nach einem Engagement von 2000 - 2002 an der Neuen Bühne Senftenberg im Sommer 2002 an das Staatstheater nach Cottbus. Die Zeit unter dem Intendanten Christoph Schroth und dem Oberspielleiter Alejandro Quintana prägte ihn in besonderer Weise. In den weiteren Jahren spielte Gunnar Golkowski unter dem Schauspieldirektor Wolf Bunge, der Oberspielleiterin Bettina Jahnke, seit 2008 unter Schauspieldirektor Mario Holetzeck und ab 2017 unter dem Schauspieldirektor Jo Fabian.

 

2008 erhielt Gunnar Golkowski den Max-Grünebaum-Preis für seine große emotionale Leidenschaft und darstellerische Vielseitigkeit in seinen verschiedensten Rollen.

 

Weitere Informationen zum Schauspieler Gunnar Golkowski gibt es auf der Website des Staatstheaters Cottbus:

 

http://www.staatstheater-cottbus.de/ensemble/schauspiel/schauspieler/artikel_gunnar-golkowski.html