Nachbetrachtung des Theatertreffs mit Tontechnikern des Staatstheaters Cottbus vom 27. Mai 2019

Ohne Tontechniker, keine Aufführung im Theater!
Im gut gefüllten Foyer der Kammerbühne ging es bei dem letzten Theatertreff in der Spielzeit 2018/2019 um den „guten“ Ton im Theater.

In einer kurzweiligen Plauderei der Moderatorin Gabi Grube mit den beiden Tontechnikern Sebastian Thoss und Ron Petraß wurde allen Zuhörern sehr schnell klar, dass ohne Mitwirkung von Tontechnikern keine Aufführungen aus allen Bereichen des Theaters (Schauspiel, Musik, Ballett und Konzert) möglich wären.

Zu Beginn des Abends wollte die Moderatorin wissen, wie man Tontechniker wird und wie die beiden Gäste zum Theater gekommen sind.

Sebastian Thoss, der als Leiter Tontechnik im Theater arbeitet, war 10 Jahre als Gitarrenlehrer tätig, spielte in Bands, war im Glad House Cottbus tätig und musste dort oft als Tontechniker aushelfen. Er erlernte nebenbei den Beruf des Veranstaltungstechnikers mit der Spezialisierung Tontechnik. Über eine Ausschreibung kam er dann im Jahr 2013 ans Staatstheater Cottbus.

 

Ron Petraß erlernte den Beruf des Mediengestalters Bild und Ton und hat am Staatstheater eine 50%-Stelle im Bereich der Tontechnik.

Er ist aber auch als erfolgreicher Unternehmer mit Filmproduktionen und Fotografie tätig. In Cottbus und darüber hinaus ist er mit seinem sehr gelungenen Imagefilm der Stadt Cottbus bekannt geworden.

 

Im Theater sind die Videoaufnahmen aller Inszenierungen, Videoeinspielungen, wie z.B. in der Oper „Der fliegende Holländer“ und besonders aber die Werbetrailer für viele Inszenierungen des Theaters Schwerpunkte seiner Tätigkeit.

 

So müssen die Tontechniker bei der Entstehung der Inszenierungen frühzeitig mit den Bühnenbildnern, Regisseuren, Dramaturgen, Schauspielern, Solisten, Dirigenten und Musikern zusammenarbeiten, um den richtigen Ton vor und hinter der Bühne zu finden. Bedingt durch die Architektur des Großen Hauses ist es oft nicht einfach bei Inszenierungen, die ohne Verstärkung der Musik bzw. Stimme nicht auskommen, für alle Besucherplätze eine optimale Hörqualität zu erreichen.

Die Videoaufnahmen des Repertoires werden auch benötigt, um bei Ausfall von Schauspielern oder Sängern, den oft kurzfristig eingesetzten Ersatzkünstlern die Einstudierung des Stückes erleichtern zu können.

An Hand von einigen Beispielen wurde den Gästen des Theatertreffs der Einsatz der Videotechnik und verschiedenen Videoaufnahmen von den Sparten des Theaters vorgestellt.

 

Am Ende des Theatertreffs war es allen Zuhörern klar, wie wichtig die Mitarbeiter/innen des Theaters sind, die hinter der Bühne und oft nicht wahrnehmbar für die Zuschauer agieren, für einen gelungenen Theaterabend sind.

Nachbetrachtung des Theatertreffs mit der Tänzerin Greta Dato vom 08. April 2019

Große Vorfreude auf diesen besonderen THEATERTREFF lag schon länger in der Luft und war dann auch fast greifbar im vollbesetzten Foyer der Kammerbühne zu spüren.
Der Vorsitzende des Fördervereins, Jörg Rohde, begrüßt die Primaballerina auf Italienisch. 

Die Moderation übernimmt am Abend Dirk Neumann, dem es auch zu verdanken ist, dass diese außergewöhnliche Tänzerin für einige Jahre ihr Können in Cottbus gezeigt und ihr Publikum begeistert hat.

Gemeinsam mit ihrem Bruder Davide Dato begann sie schon mit vier Jahren zu tanzen – Salsa, Mambo und Hip-Hop. Nach einer klassischen Ausbildung erhielt sie ihr erstes Engagement am Baletto di Milano und arbeitete dort u.a. mit den Choreografen Giorgio Madia und Adriana Mortelliti zusammen.

Anschaulich schildert Dirk Neumann die Not, als die Hauptpartie in der Cottbuser Inszenierung „Romeo und Julia“ aus Verletzungsgründen sehr schnell umbesetzt werden musste. Auch Romeo war schon völlig verzweifelt, da zur nächsten Vorstellung seine Familie extra aus Australien angereist war. Giorgio Madia, der inzwischen bereits in Cottbus choregrafiert hatte, vermittelte in der letzten Minute. Der damalige Assistent des Ballettmeisters holte Greta vom Berliner Bahnhof ab, ohne zu wissen, wie die Tänzerin aussieht, nur mit einem großen Schild mit dem Namen Greta Dato, ein Schild, das Dirk Neumann noch einige Jahre in seinem Büro aufbewahrte. Erst hier, wenige Tage vor der Übernahme der Hauptrolle, wurde Greta klar, dass sie in einer völlig anderen Choreografie einspringen musste, aber das war letztendlich kein Problem mehr. Der Julia folgten Solorollen in den Choreografien „Pieces of Nyman” von Adriana Mortelliti, „Purcell Pieces” von Nils Christe, „Rachmaninow-Suite“ von Uwe Scholz, „SYNC“ von Nils Christe, Sybil in „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Lode Devos. Für ihre Rolle als Odette in der Uraufführung „Schwanenseele“ von Gundula Peuthert wurde sie in der Fachzeitschrift TANZ als „Tänzerin des Jahres“ nominiert und 2016 erhielt sie den begehrten Max-Grünebaum-Preis.

Die Besucher an diesem Abend spüren, dass Cottbus einen besonderen Platz im Herzen von Greta Dato behalten hat. Und wie nah die Erinnerung ist, sieht man bei den Einspielungen mehrerer kleiner Ausschnitte aus verschiedenen Inszenierungen, die Greta an der Seite mitverfolgt und scheinbar in Gedanken mittanzt. Im guten Deutsch mit charmantem italienischen Akzent verzaubert die zierliche Tänzerin, wenn sie von den immer neuen Herausforderungen wie auch von den verschiedenen Handschriften der Choreografen erzählt. Ihre Preise und Auszeichnungen wertet Greta als Auszeichnung für die gesamte Compagnie, denn Tanz basiert auf Können und Vertrauen.

Nun ist sie seit über zwei Jahren in Wiesbaden am Hessischen Staatstheater, in einer größeren Ballettsparte mit 28 Tänzern, so dass immer auch Zweit- bzw. Drittbesetzung möglich sind – traumhafte Zustände für Ballettdirektor Dirk Neumann. Jörg Rohde dankte der Solotänzerin sowie Moderator und Ballettdirektor Dirk Neumann für den interessanten Abend. Aber auch Greta Dato dankt herzlich dafür, dass der Förderverein sie zu einem Besuch nach Cottbus eingeladen hatte.

Fotos: Birgit Mache, Greta Dato

 

Nachbetrachtung des Theatertreffs mit dem Schauspieler Rolf-Jürgen Gebert vom 18. Februar 2019

Die Organisatoren des THEATERTREFFs waren sich darüber im Klaren, dass die Plätze im Foyer der Kammerbühne knapp werden, wenn ein Urgestein des Cottbuser Theaters, wie der Schauspieler Rolf-Jürgen Gebert, als Gast eingeladen wird. Der Andrang am Abend war dann doch so groß, dass für die über 120 Besucher noch Stühle aufgestellt werden mussten.

Bevor der Gast auf die Bühne geholt wurde, ergriff der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e.V., Jörg Rohde, das Wort und verwies darauf, dass an diesem Abend das einjährige Jubiläum des neuen Formates des THEATERTREFFs mit der wechselseitigen Moderation von Gabi Grube und – neu seit einem Jahr von Hellmuth Henneberg –, und der Unterstützung sowie Organisation durch Birgit Mache vom Staatstheater gefeiert werden kann. Jörg Rohde und Rüdiger Albert dankten Hellmuth Henneberg und Birgit Mache und in Abwesenheit Gabi Grube für ihre sehr erfolgreiche Tätigkeit für das Gelingen der THEATERTREFFs.

Dann war es soweit, Hellmuth Henneberg bat unter tosendem Applaus den Schauspieler Rolf-Jürgen Gebert zum Gespräch auf das Podium. Herzlich begrüßte der Moderator auch die Eltern des Schauspielers. Schnell wurde den aufmerksamen Zuhörern klar, dass der Lebensweg von Rolf-Jürgen Gebert nicht für das Theater vorbestimmt war. Er machte in Neubrandenburg die Lehre zum Instandhaltungsmechaniker mit Abitur und wollte dann eigentlich an der anerkannten TU Dresden studieren. Sein Vater Gottfried Gebert war seit Jahren erfolgreicher Schauspieler am Theater in Cottbus und seine Mutter Margot am selben Haus Souffleuse im Musiktheater. Er selbst stand als Kind als Statist auf der Bühne und lernte während verschiedener Praktika in den Ferien viele Abteilungen des Theaters hinter der Bühne kennen. So überlegte er, ob er nicht vielleicht doch lieber Schauspieler werden wolle und bewarb sich erfolgreich für ein Schauspielstudium an der Staatlichen Schauspielschule Berlin, das er 1979 abschloss.
Sein erstes Engagement führte ihn an das Landestheater Halle. Als Peter Sodann dort ein Jahr später neuer Schauspieldirektor wurde, war schnell klar: „Mit uns beiden wird das nichts.“ Gern wäre er an das Theater in Schwerin gegangen, um mit dem damals schon bekannten Intendanten Christoph Schroth zu arbeiten, hatte jedoch keinen Erfolg mit seiner Bewerbung.  So kam 1981 ein Angebot aus Stralsund gerade richtig, und er konnte sich am dortigen Theater in vielen Rollen weiterentwickeln und als Schauspieler reifen. Natürlich verfolgten seine Eltern in Cottbus seine Entwicklung sehr aufmerksam und Rolf-Jürgen Gebert kam gern zu Besuch nach Cottbus. 1986 erhielt er ein Engagement am selben Theater, in dem sein Vater seit vielen Jahren als Schauspieler tätig war. Er bekam schnell interessante Rollen, wie 1987 den Drachentöter in „Der Drache“ von Jewgeni Schwarz (darauf wird er heute noch angesprochen). Von besonderer Bedeutung war ihm der McMurphy in „Einer flog über das Kuckucksnest“ 1988. In diesem Stück durfte er gemeinsam mit seinem Vater spielen, obendrein lief es sehr lange erfolgreich in Cottbus.
Schwierig wurde es für Rolf-Jürgen Gebert, als 1992 Christoph Schroth als Intendant ans Staatstheater Cottbus kam und einige seiner Schauspieler aus Schwerin mitbrachte. Gebert spricht im THEATERTREFF sehr offen über diese Zeit. Im Gespräch machte Schroth ihm klar: „Sie werden bei mir nicht in der ersten Reihe spielen.“ Aber er ermöglichte ihm auch, am Theater unbefristet zu bleiben. So spielte er unter anderem Teddy in „Red Ryder“ 1993 oder Barry in der lang erfolgreich gespielten Komödie „Ladies Night“ 2006. Neue Aufgaben gab es für Rolf-Jürgen Gebert, als Mario Holetzeck 2008 Schauspieldirektor am Cottbuser Theater wurde. In der Rolle des Dr. Thomas Stockmann im „Volksfeind“ konnte er erneut zeigen, was er als Schauspieler drauf hat und erhielt hierfür hervorragende Kritiken.
An diesem Abend wird beeindruckend deutlich, dass Gebert ein leidenschaftlicher Schauspieler ist und die Bretter, die die Welt bedeuten, liebt. Aber er engagierte sich neben seinem Beruf schon frühzeitig auch für seine Kolleginnen und Kollegen als Vorsitzender des Personalrates, als Sportverantwortlicher und als Spartenvertreter.
Enttäuschung hörte man aus seinen Worten heraus, als er über „Das Cotttbus-Projekt“ aus dem Jahr 2015 spricht, das die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt Cottbus und der Menschen behandelte – und von dem Ausbleiben der Cottbuser und besonders der Rathausspitze.
Mit dem neuen Schauspieldirektor Jo Fabian ab der Spielzeit 2017/2018 kamen für das Schauspielensemble andere Herausforderungen. Die Art und Weise, wie dieser Aufführungen erarbeitet, würden im Ensemble gut angenommen, so Rolf-Jürgen Gebert. Er wäre auch gern bei „Onkel Wanja“ von Jo Fabian besetzt gewesen.
Gefragt nach seinen besonderen Rollen der letzten Jahre kommen nach kurzer Überlegung folgende Antworten:
Gewalttätiger Conny in „Wie im Himmel“ 2010
Graf von Gloster in „König Lear“ 2010
Jo Keller in „Alle meine Söhne“ 2012 über das Verdrängen (Könnte ich jemand umgebracht haben?)
Larsson in „Pippi Langstrumpf“ 2015

Gruppenführer Erhardt in „Sein oder Nichtsein“ 2015

 

Rolf-Jürgen Gebert hat gut in den laufenden Inszenierungen der Schauspielsparte zu tun, so z.B. in „Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten“, in „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ und derzeit bei der Erarbeitung „Der Besucht der alten Dame“.

 

Theaterinteressierte können über den nachfolgenden Link zur Website des Staatstheaters Cottbus mehr über den Schauspieler Rolf-Jürgen Gebert lesen.

 

https://www.staatstheater-cottbus.de/mitarbeiter/rolf-juergen-gebert/

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS mit Alexander Merzyn am 17.12.2018

Der THEATERTREFF am 17. November wurde trotz der Vorweihnachtszeit von so vielen Theaterfreunden besucht, dass die Stühle im Foyer der Kammerbühne nicht ausreichten und einige Besucher stehend dem interessanten Gespräch der Moderatorin Gabi Grube mit dem kommissarischen Generaldirektor Alexander Merzyn verfolgten.

Nach der Begrüßung des Publikums informierte Gabi Grube über die am 24.11.2018 vorgenommene Auszeichnung an Jörg Rohde, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e.V., mit der Ehrenmedaille der Stadt Cottbus. Die Moderatorin und das Publikum gratulierten mit einem herzlichen Applaus dem Ausgezeichneten.

Dann wurde der Gast des Abends, Alexander Merzyn, ebenfalls mit einem herzlichen Applaus von den Theaterfreunden begrüßt.

Bereits vor dem Beginn der Veranstaltung gab es im Publikum lebhafte Gespräche und Mutmaßungen zum Stand der Bewerbungen für die ausgeschriebenen Stellen des Intendanten und des Generalmusikdirektors. Viele hofften, am Abend aufklärende Informationen zu den Personalien zu erhalten.

Doch bevor dieses Thema eine Rolle spielte, erfuhren die Zuhörer interessante Details zur Familie Merzyn, die berufliche Entwicklung vom Cellisten zum Dirigenten und zu den bisherigen Wirkungsstätten von Alexander Merzyn.

Ida Kretzschmar von der Lausitzer Rundschau hat als treue Begleiterin der THEATERTREFFS einen interessanten und ausführlichen Artikel geschrieben, der am 19.12.2018 in der Lausitzer Rundschau veröffentlicht wurde und der unter nachfolgendem Link gelesen werden kann.

 

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/alexander-merzyn-spricht-ueber-ansprueche-an-einen-generalmusikdirektor_aid-35134125

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS mit Dr. Rene Serge Mund am 19.11.2018

Der Gast des THEATERTREFFS am 19. November lockte viele Theaterfreunde in die Kammerbühne, so dass der Moderator Hellmuth Henneberg 110 Besucher im voll besetzten Foyer begrüßen konnte. 
Ebenso herzlich bergrüßten dann die Gäste den Intendanten und Geschäftsführenden Direktor des Staatstheaters Cottbus, Dr. René Sege Mund.

Zum wiederholten Mal arbeitet Dr. René Serge Mund nun am Cottbuser Theater, in jeweils verschiedenen Situationen und Zeiten. Das erste Mal kam er zusammen mit Christoph Schroth, das zweite Mal nach dem Weggang des Geschäftsführenden Direktors Steffen Rohr.

Was lässt ihn nicht los vom Cottbuser Theater und wer ist dieser Mensch hinter diesen verantwortungsvollen Positionen? 

Der Moderator Henneberg fragt zuerst Dr. Serge Mund nach seiner Kindheit in seinem Geburtsland Malta und warum und wann er nach Deutschland gekommen ist. Sehr kurzweilig und interessant werden auch die Episoden aus seiner Studien- und Berufszeit geschildert sowie der Grund seiner Übersiedlung nach Deutschland. Besonders gespannt waren natürlich die Besucher des THEATERTREFFS auf die Informationen zur gegenwärtigen Situation im Theater und besonders zu den Bewerbungen für die Positionen des Generalmusikdirektors und des Intendanten.

 

Umfassende inhaltliche Informationen zu diesem THEATERTREFF können Sie über den nachfolgenden Link aus dem Artikel in der Lausitzer Rundschau von Ida Kretzschmar entnehmen.

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/kultur/wie-weiter-am-cottbuser-staatstheater_aid-34599979

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS mit Dirk Neumann am 15.10.2018

Zum zweiten THEATERTREFF der neuen Saison am 15. Oktober begrüßte Moderator Hellmuth Henneberg den Ballettdirektor, Ballettmeister und Choreograf des Staatstheaters Cottbus, Dirk Neumann. 
Die 101 Gäste, die zum THEATERTREFF gekommen waren, begrüßten Dirk Neumann mit herzlichem Applaus. Viele waren noch begeistert von dem neuen Tanzstück der Ballettcompagnie ALICE IM WUNDERLAND, das am 22. September eine vom Publikum bejubelte Premiere gefeiert hatte.

Moderator Hellmut Henneberg animiert Dirk Neumann, seinen Werdegang zum Ballettztänzer und bis zum Ballettdirektor zu erzählen. Unerwartet für die Gäste war der Grund für die Berufsorientierung zum Ballett. Der erstklassige Showtanz des Fernsehballetts in der Sendung "Ein Kessel Buntes" weckte bei ihm den Berufswunsch zum Tanz und zum Ballett. Schon mit 14 Jahren begann er mit der Ausbildung an der Fachschule für Tanz in Leipzig.

 

2005 erhielt Dirk Neumann ein Engagement als Tänzer am Staatstheater in Cottbus, dann wird er bald Ballettmeister.

 

Weitere inhaltliche Informationen zu diesem THEATERTREFF können Sie über den nachfolgenden Link aus dem Artikel in der Lausitzer Rundschau von Ida Kretzschmar entnehmen.

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/theatertreff-mit-ballettdirektor-dirk-neumann-in-cottbus_aid-33727099 

 

 

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS mit Hinrich Enderlein am 17.09.2018

 Zum ersten THEATERTREFF der neuen Saison am 17. September begrüßte Moderator Hellmuth Henneberg den früheren Brandenburgischen Minister Hinrich Enderlein.Hinrich Enderlein (FDP) war in der ersten Brandenburgischen Regierung von 1990 bis 1994 für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg zuständig und in dieser Funktion maßgeblich an der Umwandlung des Theaters zum „Staatstheater“ wie auch an der Gründung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus 1990/1991 beteiligt.

Der Verein der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e.V. hat Herrn Enderlein ganz bewusst im Jahr des 110. Geburtstages des Staatstheaters Cottbus eingeladen, da er über mehrere Jahre als Minister für Wissenschaft und Kultur das Theater in besonderer Weise zusammen mit den damaligen Intendanten Johannes Steurich und Christoph Schroth geprägt hat.

 

In gewohnter lockerer Art und Weise plauderte der Moderator Hellmuth Henneberg im gut gefüllten Foyer der Kammerbühne mit seinem Gast über dessen Weg in das Land Brandenburg, über die Tätigkeit als Minister und natürlich über sein Wirken bei der Umgestaltung des Theaters in Cottbus zum Staatstheater.


Auch aktuell ist Herr Enderlein gesellschaftlich noch sehr aktiv, so z.B. als Vorsitzender des Brandenburgischen Kulturbundes, des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburg (Ehrenvorsitzender), des Trägervereins des Kleistmuseums in Frankfurt (Oder). Er gehört seit 1999 dem Kuratorium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit an.

 

Gern denkt Herr Enderlein an die Aufbruchstimmung, die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Kabinett von Manfred Stolpe und an die vielfältigen spannenden Aufgaben in den Bereichen Wissenschaft und Kultur zurück.

 

Mit bemerkenswerter Genauigkeit und mit großem Detailwissen berichtete er von seinen Theaterbesuchen in Cottbus, den interessanten Gesprächen mit dem damaligen Intendanten Steurich, den er als hochmotivierten Theaterfachmann schätzen lernte, und den künstlerisch hochwertigen Inszenierungen der Sparten, die er sich angesehen hatte.
Die Frage des Moderators, ob es im Kabinett schwierig war, den Weg für das Theater Cottbus zu einem Staatstheater zu ebnen, beantwortete er sofort mit klaren Worten – „Es war nicht schwer, denn die Mitglieder der Landesregierung schätzten die Leistungen aller Sparten sehr hoch ein, ebenso das Engagement der Leitung des Hauses. Kein anderes Theater im Land Brandenburg konnte ähnliche Kompetenzen und schon gar nicht solch ein historisch wertvolles Gebäude und dazu vor kurzem rekonstruiert, als Spielstätte vorweisen. Somit war das Cottbuser Theater als Staatstheater des Landes Brandenburg gesetzt“.

 

Noch heute denkt der ehemalige Kulturminister mit Wehmut an das Gespräch mit Herrn Steurich, in dem er ihm sagen musste, dass die Stelle des Intendanten neu ausgeschrieben wird.
Umso glücklicher war Herr Enderlein 1992 darüber, dass Christoph Schroth als Intendant für Cottbus zusagte. Mit Dr. René Serge Mund konnte dem neuen Intendanten ein erfahrener Theaterkenner als Geschäftsführender Direktor an die Seite gestellt werden.
Durch den Status eines Staatstheaters und der Hauptfinanzierung durch das Land Brandenburg sowie die ergänzende Finanzierung durch die Stadt Cottbus in Verbindung mit der neuen personellen Leitung war eine zukunftsorientierte und finanziell gesicherte Zukunft des Theaters in Cottbus gewährleistet.

 

Hinrich Enderlein stellte in seinen weiteren Aussagen die Gründung der Brandenburgischen Kulturstiftung im Jahr 2004 als ein sehr wichtiges Ereignis für eine langfristige und sichere Finanzierung des Staatstheater Cottbus dar. Ob es richtig war, auch das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in diese Stiftung zu integrieren, stelle er infrage.

 

Auch die Frage aus dem Publikum nach der Zukunft des Cottbuser Theaters beantwortete er mit Optimismus und der Überzeugung, dass es das Staatstheater Cottbus mit den vier Sparten und seinem künstlerischen Niveau noch ohne jeden Zweifel weiter geben werde.

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS Henneberg trifft Henneberg am 28.05.2018

Der Moderator Hellmuth Henneberg  und der Sänger Christian Henneberg sind nicht verwandt, auch wenn beider Väter in Dresden Theatergeschichte geschrieben haben. Der Vater des Journalisten, Gerd Michael Henneberg, als Regisseur und Intendant, der Vater des Sängers, Kammersänger Prof. Matthias Henneberg, als Solist der Semperoper und als Lehrender an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden.

 

Der Abend im vollbesetzten Foyer der Kammerbühne brachte für die interessierten Besucher viel Neues zum erfolgreichen Bariton Christian Henneberg, der zuletzt eine Glanzrolle in der Hauptpartie in Mozarts "Don Giovanni" hatte.

 

In der Lausitzer Rundschau vom 29.05.2018 ist ein Artikel über diesen Thetaretreff von Ulrike Elsner veröffentlicht.

Dieser Artikel kann über die nachfolgende Verlinkung geöffnet werden.

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/kultur/bariton-christian-henneberg-beim-theatertreff-zu-gast_aid-23122299

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS mit Opernchorsängern am 19.03.2018

Die Gäste des Theatertreffs hatten noch das wunderbare Erlebnis vom Dezember in Erinnerung. Es war die Aufführung WINTERZAUBER ZUM FEST, als Solisten, Opernchor und Singakademie Cottbus nicht nur ein wunderbares Programm boten, sondern gemeinsam mit dem Publikum im vollbesetzten Theater sangen. 

Worin besteht das Geheimnis gemeinsamen Singens, worin der Reiz des Chorgesangs? Ist es Zufall, dass dem Cottbuser Opernchor neben großer Ausstrahlung und Homogenität immer wieder auch enorme Spielfreude bescheinigt wird? Antwort auf diese und andere Fragen gaben am 19. März zwei Sänger, die mittlerweile seit vielen Jahren und immer noch gern im Opernchor singen: Beate Dittmann-Apel und Ingolf Czerny. Moderatorin Gabi Grube, selbst auch Laienchorsängerin, befragt sie beide nachdem sie den Überraschungsgast des Abernds begrüßte. Für die Mitglieder des Theatervereins ein bekanntes Gesicht - Wolfgang Musiolik. Er war von 1967 bis 2001 am Cottbuser Theater als Opernchorsänger engagiert, hat das Theater hier mittlerweile 50 Jahre aufmerksam begleitet - bis heute mit Premieren-Anrecht - und vier Chorleiter in Cottbus erlebt und ist (natürlich) im Theaterverein Mitglied.

 

Egal, ob die von den aktiven Opernchorsängern oder dem Pensionär vorgetragenen Beweggründe für Ihre berufliche Tätigkeit im Theater und die vielen Anekdoten aus dem Berufsleben, für die Zuhörer war zu spüren, dass alle drei mit viel Freude, Zufriedenheit und Hingabe als Opernsänger tätig sind bzw. waren. 

 

Ab diesem Theatertreff gibt es etwas Neues, das aus einem Vorschlag der Mitgliederversammlung 2017 resultiert. Da für die Theatertreffs kein Eintritt verlangt wird, gibt es ab sofort für die Besucher die Möglichkeit, eine Geldspende für den "Spendierten Platz" des Staatstheaters in die dafür aufgestellte Spendenbox zu geben. 

Diese Spenden dienen dazu, Menschen in der Advents- und Weihnachtszeit ins Theater zu bringen, die wegen finanzieller oder kultureller Barrieren keine Möglichkeit haben, Konzerte und Aufführungen zu besuchen. 

 

 

 

Nachbetrachtung des THEATERTREFFS mit Gunnar Golkowski am 19.02.2018

Mit der Veranstaltung im Februar begann eine neue Etappe der bei unseren Mitgliedern und weiteren Theaterbegeisterten so geschätzten THEATERTREFFS.
So konnte der Vorsitzende des Vereins, Jörg Rohde, in seiner Begrüßung im vollbesetzten Foyer der Kammerbühne bekanntgeben, dass Hellmuth Henneberg, Redaktionsleiter MAGAZINE im rbb-Studio Cottbus, als weiterer Moderator für die Veranstaltungsreihe THEATERTREFF des Vereins der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e.V.  gewonnen werden konnte.

Abwechselnd mit Gabi Grube werden sich die beiden die Moderation der zukünftigen THEATERTREFFS teilen. Damit wird es wieder möglich - so wie von den Fans der THEATERTREFFS gewünscht - fast jeden Monat einen THEATERTREFF stattfinden zu lassen. Organisatorische und inhaltliche Unterstützung für die beiden Moderatoren gibt die engagierte Mitarbeiterin des Staatstheaters Cottbus, Birgit Mache.

 

Der Gast bei Hellmuth Henneberg am 19. Februar war der beliebte Schauspieler Gunnar Golkowski, der von den Besuchern mit herzlichem Applaus empfangen wurde. 

Im lockeren und zugleich emotionsreichen Gespräch zwischen Moderator und Schauspieler erfuhren die gespannt zuhörenden Gäste von der beruflichen Entwicklung des jungen  Darstellers, der nunmehr seit fast 16 Jahren im Schauspielensemble des Staatstheaters Cottbus beheimatet ist. 

 

Der in Bergisch-Gladbach geborene Schauspieler kam nach einem Engagement von 2000 - 2002 an der Neuen Bühne Senftenberg im Sommer 2002 an das Staatstheater nach Cottbus. Die Zeit unter dem Intendanten Christoph Schroth und dem Oberspielleiter Alejandro Quintana prägte ihn in besonderer Weise. In den weiteren Jahren spielte Gunnar Golkowski unter dem Schauspieldirektor Wolf Bunge, der Oberspielleiterin Bettina Jahnke, seit 2008 unter Schauspieldirektor Mario Holetzeck und ab 2017 unter dem Schauspieldirektor Jo Fabian.

 

2008 erhielt Gunnar Golkowski den Max-Grünebaum-Preis für seine große emotionale Leidenschaft und darstellerische Vielseitigkeit in seinen verschiedensten Rollen.

 

Weitere Informationen zum Schauspieler Gunnar Golkowski gibt es auf der Website des Staatstheaters Cottbus:

 

http://www.staatstheater-cottbus.de/ensemble/schauspiel/schauspieler/artikel_gunnar-golkowski.html